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14.02.2011
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Über mich
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Meinen ersten eigenen
Hund, wenn man das so nennen konnte, bekam ich 1954 mit gerade 3 Jahren. Damals lebte
ich mit meinen Eltern auf dem Mehrgenerationen-Gehöft meiner Großeltern.
Hier war so alles Getier vertreten. U.a. die Spitzdame Teddy. Aus einem
ihrer (von ihr alleine geplanten) Würfe schenkte man mir damals den
kleinen Purzel. Purzel durfte zwar nicht ins Haus, aber er „gehörte“ mir.
Und er hatte zu folgen. Wenn mir danach war, wurde er in meinen kleinen
Puppenwagen verfrachtet, zugepackt, …… Eine Weile ließ er sich das
gefallen. Bis zu jenem Tag…. Die ganze Großfamilie war im Garten
versammelt… Der kleine Purzel… Der Puppenwagen…. Das kleine Mädchen…..
Eine Bissverletzung am Arm! Ich konnte es in den Folgetagen, immer auf der
Suche nach meinem Hund, nicht verstehen: „der fremde Mann hat ihn
mitgenommen“. Es hat ein paar Jahre gedauert, bis
ich wusste, dass dieses kleine Kerlchen, für sein ja richtiges Verhalten,
mit seinem Leben bezahlen musste. Es war nicht meine Schuld, aber auch
nicht seine, sondern die der Erwachsenen. |
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In den Folgejahren gab es viele Hunde in
meinem Leben, jedoch nie einen eigenen. In der Regel waren es
schäferhundartige große Kettenhunde, die mich, bis zu meinem 16.
Lebensjahr, bei meinen Streifzügen durch die Felder begleiteten. Hunde vor
denen jeder Fremde Respekt hatte, weil Kettenhunde sind gefährlich.
Mit diesen Hunden verbrachte ich jede freie Minute. Mit und durch sie
lernte ich das, was mir durch meine Familie nicht vermittelt wurde, ich
lernte „den Hund“ zu verstehen. Ich lernte für mein Leben mit und durch
diese Kettenhunde. Die „Gefährlichkeit“ ging nicht von ihnen aus, sondern
sie wurde durch das Fehlverhalten der 2Beiner „produziert“. |
| Bis sich endlich der Traum vom eigenen
Hund erfüllte, vergingen viele Jahre. Wenn schon kein Hund, so waren es
doch viele liebenswerte Lebewesen, die meine Freizeit bestimmten. Ob Jacky,
mein 1. Wellensittich (ein richtiger Clown, der viele Kunststücke
beherrschte), Mümmelchen, mein Zwerg(riesen)kaninchen (verbrachte die
meiste Zeit wie ein Stofftier auf der Couch und hatte auch sonst wenige
Wesenszüge eines Kaninchen), die Goldfische im großen Aquarium (die sich
als sehr gelehrig erwiesen), oder die Fohlen, Kälbchen, Küken, etc. auf
den umliegenden Bauernhöfen....... |
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Irgendwann endlich, der eigene Hund! Es
sollte ein großer, nicht zu alter Hund sein, der sich in eine Familie mit
5 kleinen Kindern hineinfindet. Moses nannte sich der 6 Monate alte Rüde,
der uns von einer Tierschutzorganisation, als für unsere Familie geeignet,
bestens empfohlen wurde. Moses zeigte sich nicht nur in den ersten Tagen
im neuen Zuhause sehr unsicher und unausgeglichen, er benötigte eine sehr
lange Eingewöhnungsphase. Dennoch lebte er sich
in unserer Familie bald ein. Er liebte, wie ich, die langen
Waldspaziergänge, wich nicht von meiner Seite. Er akzeptierte die Kinder
und sie ihn(!). Ein unlösbares Problem schien lediglich die Begegnung mit
anderen Menschen, die ihn völlig außer Fassung brachten. Nach einer
mehrmonatigen vertrauensbetonten Eingewöhnungszeit vertraute ich ihn und
mich einem privaten Hundetrainer an („das kriegen wir hin!“). Das haben
wir dann „hingekriegt“! Es waren wenige Privatstunden… Der ausbleibende
Erfolg… Was nicht sein darf, darf nicht sein… Stachelhalsband….
Gewaltanwendung….. Moses schreit auf und beißt zu. Der Trainer bricht, am
Oberschenkel verletzt, die Übung ab. Das war unsere letzte Privatstunde. |
| Von diesem Tag an war
nichts mehr so wie zuvor. Hilflos stand ich nun vor einem wirklichen
Problem. Warum hatte ich nicht meinen Verstand (oder meinen Bauch) eingesetzt und Moses, wie
zuvor, alleine mit viel Geduld und der von ihm so dringend benötigten
Sicherheit geführt? Es vergingen gerade mal 2 Tage, bis eines unserer
Kinder gebissen wurde. Wir mussten Moses, zum Schutz der kleinen Kinder,
abgeben. |
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1985 zieht der Welpe Astor bei uns ein.
Unser erster Hovawart! Er lehrte mich alles, das ich bisher gelernt hatte (oder
zu wissen glaubte) doch noch einmal ernsthaft zu überdenken. Es werden
neue "Strategien" erforderlich für diese "Sorte Hund" und um die Frage zu
klären: "Wer erzieht hier wen?" Ich entdecke meine große Liebe für diese
Hunderasse. In nun fast 25 Jahren gab (gibt) es einige Hovawart-Hunde in
unserer Familie (Astor, Candy, Babsy, Carlchen, Askan, Eddy, Finchen, Ilko,
Amara, Marlon). |
| Es waren und sind diese
Hunde, mit ihren rassetypischen Wesensmerkmalen, und dennoch teils sehr unterschiedlichen eigenen Charakterzügen,
auf die mein Wissen in erster Linie aufbaut. Aber es sind auch die Jahre
der ehrenamtlichen Tätigkeit in verschiedenen Rassehunde-Vereinen seit
1987, insbesondere für den VHH e.V. Sitz
Lindlar, in dem ich (sh. dort) u.a. mit der Vermittlung der Welpen,
sowie mit der Betreuung und Beratung ihrer Besitzer, soweit gewünscht ein
Hundeleben lang, betraut bin. |
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| .Meine Tätigkeit als Zuchtwart
(Ernennung 1992) und Körmeister (Zulassung 1991), sowie als Richter der
Rasse Hovawart (Zulassung 1997) boten und bieten mir, wie meine
züchterische Tätigkeit, über viele Jahre
die Möglichkeit, den heranwachsenden Hovawart, seine Wesensentwicklung in
den verschiedenen Phasen zu verfolgen, Probleme rechtzeitig (schon in der
Welpenkiste eines Züchters) zu erkennen und, wo nötig oder erwünscht,
begleitend tätig zu sein |
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Auch wenn ich im Verlaufe der
Jahre (meist als Zaungast) verschiedene Hundeschulen und -plätze besucht,
das eine oder andere Buch in die Hand genommen habe, es sind meine eigenen
Erfahrungen und Lehren, die ich mit gutem Gewissen weitergeben und
empfehlen kann. |
| Ich habe keine Seminare
besucht! Somit bin ich nicht "auf dem neuesten Wissenstand". Ich sehe den
Partner Hund heute noch mit den selben Augen wie vor einem halben
Jahrhundert: |
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als den besten Freund des Menschen! |
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Copyright Inge Krümmel |
| Bitte lesen Sie weiter! |
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Meine
Einstellung |
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